Die Regenbogennation

Wir werden alle „vom selben Sommer" gewärmt
und „im selben Winter" frieren wir.
(Nelson Mandela)

Das südafrikanische Parlament unter schwarzem Regierungsvorsitz ist eine der multikulturellsten Volksvertretungen der Welt. Selbst ohne die zusätzlichen Belastungen einer brutalen Vergangenheit wäre es bereits eine höchst herausfordernde und schwierige Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen dieses ungewöhnlichen und vielfältigen „Menschenmosaiks" zu einen („Eine Welt in einem Land").

Von fast 47 Millionen Menschen im Lande sind etwa 37.2 Millionen Schwarze, 4.2 Millionen Farbige und knapp über eine Million Inder bzw. Asiaten. Immer noch aber ist der Löwenanteil der Wirtschaft (Banken, Medien, Metall- und Bergbauindustrie, Gold- und Platinproduktion) fest in Händen der weißen Minderheit, den Nachkommen britischer, niederländischer, französischer und deutscher Immigranten, die sich mit etwa 4.4 Millionen Menschen beziffern lässt. Auch über 85 Prozent der Agrarfläche befindet sich in ihrem Besitz.

Bunte Fakten

Südafrika hat elf Amtssprachen:

Afrikaans, Englisch, IsiNedebele, IsiXhosa, IsiZulu, Southern Sesotho, Northern Sesotho, Setswaan, SiSwati, Tshivenda und Xitsonga.

 

Schwarz und Weiß:

Die schwarze Bevölkerung unterteilt sich in vier große ethnische Gruppen mit zahlreichen Untergruppierungen (Nguni, Sotho, Shangaan-Tsonga und Venda). Die weiße Bevölkerung stammt zur Hauptsache von den Afrikaans (60 %) und von den Briten (ca. 40 %) ab.

 

Arbeitslosigkeit aus ethnischer Perspektive:
AfrikanerInnen 41,2 %
Farbige 23,3 %
InderInnen 17,1 %
Weiße 6,3

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