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Auf dem TLC-Gelände soll ein Heim für HIV-infizierte und AIDS-kranke Mütter errichtet werden, in dem sie – solange es ihre Kraft noch zulässt – möglichst lange mit ihren Kindern zusammen leben bzw. diese im Kinderheim besuchen können. |
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So werden auch die Frauen versorgt und gepflegt und sind in ihrer verzweifelten Lage nicht noch zusätzlich gezwungen, ihre Babys zu verlassen, die sie meist ja auch nicht in die Obhut ihrer eigenen Familie geben können. Alleinerziehende Mütter sind in Südafrika in der Überzahl, und viele Großmütter, die oft schon über zehn Kinder betreuen, können kein weiteres Kind mehr aufnehmen. |
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Frauen sind von Aids fast doppelt so stark betroffen wie Männer. |
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Das hat soziale und kulturelle Gründe. Der Gebrauch von Kondomen setzt sich nicht durch. Und vor einigen Jahren sorgte in der südafrikanischen Öffentlichkeit ein Bericht für Aufregung, wonach ein Viertel aller Jugendlichen glauben, durch die Vergewaltigung einer „Jungfrau" ließe sich eine Aids-Erkrankung kurieren. Solche Mythen verstärken das Infektionsrisiko von Mädchen und Frauen. Ein Drittel aller Schwangeren ist infiziert. Wegen der schlechten medizinischen Versorgung übertragen viele die tödliche Immunschwächekrankheit auf ihr Kind. |
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